Facelift

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Ein moderner Facelift richtet sich an Menschen, die nicht „anders“ aussehen möchten, sondern frischer, erholter und wieder näher an der eigenen natürlichen Ausstrahlung. Im Mittelpunkt steht nicht das Straffen um jeden Preis, sondern die harmonische Wiederherstellung abgesunkener Gesichtskonturen — insbesondere im Bereich von Wangen, Kieferlinie, Hals und Mittelgesicht.

Ziel ist ein natürliches Ergebnis ohne maskenhaften oder operierten Eindruck.

Dr. med. Jochen von Freyhold

Eingriff kurz erklärt

Beim modernen Facelift wird nicht nur die Haut gestrafft. Entscheidend ist die Korrektur der tieferen Gewebeschichten, insbesondere des sogenannten SMAS-Gewebes. Diese stabile Bindegewebs- und Muskelschicht trägt wesentlich zur Gesichtskontur bei. Wird sie angehoben und neu positioniert, entsteht ein natürlicherer und länger anhaltender Effekt als bei einer reinen Hautstraffung.

Je nach Befund kann der Eingriff als Mini-Facelift, Mittelgesichtslift, SMAS-Facelift, Deep-Plane-Facelift oder kombiniert mit einer Halsstraffung geplant werden. Die Schnitte verlaufen meist unauffällig im Bereich der Schläfenhaarlinie, vor und hinter dem Ohr sowie gegebenenfalls im Haaransatz. Überschüssige Haut wird entfernt, ohne das Gesicht unnatürlich zu spannen.

Bei Bedarf kann ein Facelift mit weiteren Verfahren kombiniert werden, etwa einer Lidstraffung, Eigenfettbehandlung, Laserbehandlung oder Verbesserung der Hautqualität.

Nach dem Eingriff sind Schwellungen, Spannungsgefühl und Blutergüsse zunächst normal. In den ersten Tagen stehen Ruhe, Kühlung nach ärztlicher Empfehlung, Hochlagerung des Oberkörpers und körperliche Schonung im Vordergrund. Häufig wird ein leichter Verband oder eine spezielle Kompressionsbandage angelegt, um das Gewebe zu stabilisieren.

Regelmäßige Kontrolltermine dienen der Überprüfung von Wundheilung, Schwellungsverlauf, Sensibilität und Narbenentwicklung. Gesellschaftsfähigkeit besteht je nach Umfang meist nach etwa zwei bis drei Wochen, während sich das endgültige Ergebnis über mehrere Monate weiter verfeinert. Sport, Sauna, starke Sonneneinstrahlung und körperliche Belastung sollten zunächst vermieden und erst nach ärztlicher Freigabe wieder aufgenommen werden.

Kurz­info

Dauer (OP, Behandlung)
120-360 min
Anästhesie
Vollnarkose
Klinikaufenthalt
über Nacht
Nachbehandlung
5 Termine
Arbeitsfähigkeit
nach 1-2 Wochen
Fadenentfernung
7 Tage
Kontroll­untersuchung
nach 1 Woche, 2 Wochen, 8 Wochen, 6 Monaten
Gesellschaftsfähig
2-3 Wochen

PRÄZISION

Exzellente Ergebnisse
durch ein eingespieltes Team

Welche Planungen sind nötig?

Vor einem Facelift steht eine genaue Analyse von Gesicht, Hals, Hautqualität, Volumenverteilung, Knochenstruktur, Mimik und individuellen Alterungszeichen. Entscheidend ist, welche Strukturen tatsächlich abgesunken sind und ob Hautüberschuss, Volumenverlust oder Gewebeerschlaffung im Vordergrund stehen.

Zur Planung gehören die Wahl der geeigneten Facelift-Technik, die Schnittführung, mögliche Kombinationseingriffe, Narkoseform, Ausfallzeit und Nachsorge. Ebenso wichtig sind eine realistische Zieldefinition und der Abgleich mit vorhandenen Fotos aus jüngeren Jahren, damit das Ergebnis nicht fremd, sondern authentisch wirkt.

Medikamente, Vorerkrankungen, Blutungsneigung, Nikotinkonsum und Hautbeschaffenheit müssen vor dem Eingriff sorgfältig berücksichtigt werden. Rauchen sollte vor und nach der Operation konsequent vermieden werden, da es die Durchblutung und Wundheilung deutlich beeinträchtigen kann.

Risiken

Wie bei jeder Operation bestehen allgemeine Risiken wie Nachblutungen, Blutergüsse, Schwellungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen, Schmerzen, Thrombosen, Embolien, Narkoserisiken oder auffällige Narbenbildung. Auch vorübergehende Sensibilitätsstörungen im Operationsgebiet sind möglich.

Spezifisch beim Facelift können länger anhaltende Schwellungen, Asymmetrien, Spannungsgefühle, veränderte Hautempfindung oder verzögerte Narbenheilung auftreten. In seltenen Fällen kann es zu Durchblutungsstörungen der Haut, Haarverlust im Bereich der Schnittführung oder sichtbaren Narben kommen. Sehr selten sind vorübergehende oder dauerhafte Beeinträchtigungen von Gesichtsnerven, die Mimik oder Beweglichkeit beeinflussen können.

Ein modernes Facelift erfordert daher eine präzise Analyse, gewebeschonende Operationstechnik und eine zurückhaltende, individuell abgestimmte Planung. So lässt sich ein Ergebnis erzielen, das verjüngt, aber nicht verändert.

Fachärztliche Erfahrung:
klinisch fundiert, ästhetisch präzise.

Dr. med. Jochen von Freyhold ist Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie und parallel am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) tätig. Die enge Anbindung an die universitäre Medizin gewährleistet höchste medizinische Standards, kontinuierlichen fachlichen Austausch und den Einsatz bewährter, moderner Techniken.

Seine besondere Stärke liegt in der präzisen Analyse, der feinen chirurgischen Ausführung und der sensiblen Erfassung individueller Wünsche. Jede Behandlung wird mit größter Sorgfalt und Verantwortung persönlich geplant und durchgeführt.

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