Trichterbrust & Polandsyndrom

Angeborene Veränderungen des Brustkorbs oder der Brustmuskulatur können das äußere Erscheinungsbild und das Selbstwertgefühl erheblich beeinflussen. Viele Betroffene leiden über Jahre still unter der sichtbaren Asymmetrie oder Einziehung der Brust. Moderne plastisch-chirurgische Verfahren ermöglichen heute eine präzise, individuell angepasste Korrektur – mit dem Ziel, eine harmonische Brustkontur und ein verbessertes Körpergefühl zu erreichen.

Dr. med. Jochen von Freyhold

Eine operative Korrektur kann sinnvoll sein für Patientinnen und Patienten,

Eine operative Korrektur kann sinnvoll sein für Patientinnen und Patienten,

1

mit angeborener Trichterbrust (Einsenkung des Brustbeins)

2

mit Polandsyndrom (teilweise oder vollständige Fehlanlage des großen Brustmuskels)

3

bei sichtbarer Asymmetrie und psychischer oder funktioneller Belastung

Unsere Behandlungsphilosophie orientiert sich an einem ausgewogenen, körpergerechten und langfristig stabilen Ergebnis. Ziel ist nicht eine maximale Korrektur um jeden Preis, sondern eine Lösung, die Anatomie, Funktion und Ästhetik in Einklang bringt. Jede Empfehlung erfolgt individuell und verantwortungsvoll.

Eingriff kurz erklärt

Sowohl bei der Trichterbrust als auch beim Polandsyndrom erfolgt die Korrektur in der Regel mittels eines individuell angefertigten Thoraximplantats.
Auf Basis einer Computertomografie wird ein dreidimensionales Modell des Brustkorbs erstellt. Anhand dieses Modells wird ein maßgeschneidertes Implantat entworfen, das die vorhandene Einziehung oder muskuläre Fehlanlage ausgleicht.
Der Eingriff erfolgt in Vollnarkose, dauert meist etwa eine Stunde und wird in einer zertifizierten Partnerklinik durchgeführt.

Unterschiede der Ausgangssituation:
• Trichterbrust: Einsenkung des Brustbeins, in seltenen Fällen mit funktioneller Einschränkung von Herz oder Lunge
• Polandsyndrom: Fehlbildung oder Fehlen des großen Brustmuskels, teilweise kombiniert mit Asymmetrien des Brustkorbs oder der Brust

Direkt nach der Operation
• Stationärer Aufenthalt in der Regel eine Nacht
• Schonung und Schmerztherapie nach Bedarf

Erste Wochen
• Leichte Schwellungen oder Spannungsgefühl möglich
• Vermeidung intensiver körperlicher Belastung

Arbeitsfähigkeit
• Meist nach 1–2 Wochen wieder gegeben

Kontrollen
• Regelmäßige ärztliche Nachsorgetermine zur Verlaufskontrolle

Ergebnis
• Das endgültige ästhetische Ergebnis zeigt sich nach Abklingen der Schwellungen

Kurz­info

Dauer (OP, Behandlung)
60 min
Anästhesie
Vollnarkose
Klinikaufenthalt
1 - 3 Tage
Nachbehandlung
2 Termine
Arbeitsfähigkeit
nach 1 - 2 Wochen
Fadenentfernung
-
Kontroll­untersuchung
nach 1 Woche, 2 Wochen, 4 Wochen
Gesellschaftsfähig
nach 4 Tagen

Auf welche Qualitätsstandards kommt es an?

Die Korrektur angeborener Brustkorbdeformitäten ist technisch anspruchsvoll und erfordert hohe Spezialisierung. Entscheidend sind:

1

präzise 3D-Planung auf Basis moderner Bildgebung

2

individuell gefertigte, anatomisch exakt passende Implantate

3

Erfahrung im Umgang mit angeborenen Fehlbildungen

Unser Anspruch: Ein Ergebnis, das natürlich, harmonisch und dauerhaft stabil ist.

PRÄZISION

Exzellente Ergebnisse
durch ein eingespieltes Team

Individuelle Planung des Eingriffs

Jede Trichterbrust und jedes Polandsyndrom ist einzigartig. Deshalb beginnt jede Behandlung mit einer ausführlichen Untersuchung und Beratung. Wir analysieren Ausprägung, Symmetrie, funktionelle Aspekte und Ihre persönlichen Erwartungen. Auf dieser Basis entwickeln wir ein maßgeschneidertes Behandlungskonzept, das medizinisch sinnvoll und ästhetisch realistisch ist.

Risiken

Wie bei jedem operativen Eingriff lassen sich Risiken nicht vollständig ausschließen. Dazu zählen unter anderem:
• Schwellungen oder Blutergüsse
• Wundheilungsstörungen oder Infektionen
• Fremdkörperreaktionen oder Implantatverschiebung (selten)

Durch sorgfältige Planung, individuelle Implantatherstellung und strukturierte Nachsorge lassen sich diese Risiken jedoch deutlich minimieren. Eine umfassende ärztliche Aufklärung ist selbstverständlich Bestandteil jeder Behandlung.

Fachärztliche Erfahrung:
klinisch fundiert, ästhetisch präzise.

Dr. med. Jochen von Freyhold ist Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie und parallel am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) tätig. Die enge Anbindung an die universitäre Medizin gewährleistet höchste medizinische Standards, kontinuierlichen fachlichen Austausch und den Einsatz bewährter, moderner Techniken.

Seine besondere Stärke liegt in der präzisen Analyse, der feinen chirurgischen Ausführung und der sensiblen Erfassung individueller Wünsche. Jede Behandlung wird mit größter Sorgfalt und Verantwortung persönlich geplant und durchgeführt.