Hoden­implantate

Natürlicher Ersatz nach Verlust oder Fehlanlage

Der Verlust eines oder beider Hoden (sei es durch Erkrankung, Unfall oder angeborene Besonderheit) ist für viele Männer nicht nur eine körperliche, sondern auch eine emotionale Belastung. Ein Hodenimplantat kann helfen, das äußere Erscheinungsbild des Hodensacks wiederherzustellen und damit das eigene Körpergefühl und Selbstvertrauen zu stärken. Unser Anspruch ist es, Sie dabei medizinisch kompetent, diskret und mit größtem Einfühlungsvermögen zu begleiten.

Dr. med. Jochen von Freyhold

Eine Hodenimplantation werden eingesetzt:

Eine Hodenimplantation werden eingesetzt:

1

nach Hodenverlust durch Unfall, Tumorerkrankung oder Hodenverdrehung

2

bei angeborenem Fehlen eines Hodens oder deutlich verminderter Hodenentwicklung

3

bei Hodenschrumpfung infolge von Entzündungen oder anderen Erkrankungen

Die Hodenimplantation ist kein funktioneller, sondern ein rekonstruktiv-ästhetischer Eingriff mit hoher psychologischer Bedeutung. Unsere Empfehlungen orientieren sich stets an einem natürlichen, unauffälligen und gesundheitlich verantwortungsvollen Ergebnis. Der Eingriff erfolgt in der Regel erst nach Abschluss der körperlichen Entwicklung, um Größe und Position optimal anpassen zu können.

Eingriff kurz erklärt

Bei der Hodenimplantation wird eine Hodenprothese aus hochwertigem, körperverträglichem Material in den Hodensack eingesetzt. Es stehen verschiedene Implantatgrößen zur Verfügung, die individuell an die natürliche Anatomie angepasst werden.
Der Zugang erfolgt über einen sehr kleinen Schnitt im Übergangsbereich zur Leistengegend, der nach Abheilung meist nicht sichtbar ist.
Der Eingriff dauert in der Regel etwa 30 Minuten, erfolgt ambulant und kann in örtlicher Betäubung oder kurzer Narkose durchgeführt werden.

Direkt nach dem Eingriff
• Ambulante Entlassung am selben Tag
• Leichte Schmerzen oder Spannungsgefühl möglich

Kontrollen
• Erste Kontrolle am Folgetag
• Weitere Kontrollen nach ca. 1, 2 und 8 Wochen

Fäden
• Verwendung selbstauflösender Fäden
• Ggf. Fadenkappung nach ca. 10–14 Tagen

Schonung
• Gesellschaftsfähigkeit meist nach ca. 3 Tagen
• Arbeitsfähigkeit nach 3–7 Tagen
• Kein Intimverkehr für 4 Wochen

Kurz­info

Dauer (OP, Behandlung)
30 min
Anästhesie
lokale Betäubung / ggf. Kurznarkose
Klinikaufenthalt
Ambulant
Nachbehandlung
3 Termine
Arbeitsfähigkeit
nach 3 - 7 Tagen
Fadenentfernung
nach 14 Tagen
Kontroll­untersuchung
nach 1 Woche, 2 Wochen, 8 Wochen
Gesellschaftsfähig
nach 3 Tagen

Unsere Qualitätsstandards

Gerade bei sensiblen rekonstruktiven Eingriffen sind Erfahrung und Sorgfalt entscheidend. Wesentlich sind:

1

die präzise Auswahl der Implantatgröße für ein natürliches Erscheinungsbild

2

eine möglichst narbenarme Schnittführung

3

schonende Operationstechniken zur Minimierung von Reizungen und Komplikationen

Unser Anspruch: Ein Ergebnis, das sich optisch wie haptisch natürlich anfühlt und dauerhaft gut verträglich ist.

PRÄZISION

Exzellente Ergebnisse
durch ein eingespieltes Team

Individuelle Planung des Eingriffs

Jede Hodenimplantation beginnt mit einem ausführlichen persönlichen Beratungsgespräch. Gemeinsam klären wir, ob der Eingriff für Sie sinnvoll ist, welche Implantatgröße geeignet erscheint und welche Ergebnisse realistisch zu erwarten sind. Eine offene, ehrliche und verständliche Aufklärung ist dabei für uns selbstverständlich – in ruhiger, diskreter Atmosphäre.

Risiken

Die Hodenimplantation gilt insgesamt als risikoarmer Eingriff. Wie bei jeder Operation können jedoch allgemeine Risiken auftreten, darunter:
• Nachblutungen oder Infektionen
• Wundheilungsstörungen oder Narbenveränderungen
• sehr selten eine Unverträglichkeit oder Abstoßungsreaktion gegenüber dem Implantat

Durch sorgfältige Indikationsstellung, hochwertige Materialien und strukturierte Nachsorge lassen sich diese Risiken jedoch deutlich minimieren. Eine umfassende ärztliche Aufklärung ist selbstverständlich Bestandteil jeder Behandlung.

Fachärztliche Erfahrung:
klinisch fundiert, ästhetisch präzise.

Dr. med. Jochen von Freyhold ist Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie und parallel am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) tätig. Die enge Anbindung an die universitäre Medizin gewährleistet höchste medizinische Standards, kontinuierlichen fachlichen Austausch und den Einsatz bewährter, moderner Techniken.

Seine besondere Stärke liegt in der präzisen Analyse, der feinen chirurgischen Ausführung und der sensiblen Erfassung individueller Wünsche. Jede Behandlung wird mit größter Sorgfalt und Verantwortung persönlich geplant und durchgeführt.