Brustwarzen-Rekonstruktion

Mamillen-Areolen-Komplex

Ist die Brustform nach einer Rekonstruktion oder Korrektur bereits wiederhergestellt, fehlt oft nur ein letzter, entscheidender Schritt zur Vollendung: die Rekonstruktion von Brustwarze und Brustwarzenhof. Dieser Abschluss verleiht der Brust ihre natürliche Anmutung zurück und kann für viele Patientinnen emotional von großer Bedeutung sein. Unser Ziel ist ein harmonisches, unaufdringliches Ergebnis, das sich selbstverständlich in das Gesamtbild einfügt.

Dr. med. Jochen von Freyhold

Eine Rekonstruktion ist empfohlen

Eine Rekonstruktion ist empfohlen

1

nach Brustrekonstruktion infolge einer Krebserkrankung

2

bei fehlender oder entfernter Brustwarze nach operativen Eingriffen

3

wenn der Wunsch nach einem möglichst natürlichen Gesamtbild besteht

Die Rekonstruktion des MAK ist kein rein ästhetischer Eingriff, sondern Teil der ganzheitlichen Wiederherstellung. Unser Ansatz folgt dem Prinzip der Zurückhaltung und Natürlichkeit: Ziel ist ein stimmiges, dauerhaftes Ergebnis im Einklang mit der individuellen Anatomie und der rekonstruierten Brustform.

Eingriff kurz erklärt

Grundsätzlich stehen zwei etablierte Verfahren zur Verfügung, die je nach Wunsch und Ausgangssituation eingesetzt werden:

Medizinische Tätowierung:
Durch das Tätowieren von Brustwarze und Warzenhof kann farblich eine gute Annäherung an die Gegenseite erreicht werden. Der optische Eindruck ist überzeugend, jedoch ohne dreidimensionale Erhebung.

Plastische Rekonstruktion:
In einem etwa 45-minütigen Eingriff kann eine dreidimensionale Brustwarze rekonstruiert werden. Die Mamille wird mithilfe einer kleinen Lappenplastik aus körpereigenem Gewebe geformt, die Areola durch ein Hauttransplantat ergänzt. Größe und Position orientieren sich an der gesunden Gegenseite.
In ausgewählten Fällen kann überschüssige Haut, z. B. im Rahmen einer Oberlidstraffung – für die Areolarekonstruktion genutzt werden.

Der Eingriff erfolgt in der Regel schmerzfrei in örtlicher Betäubung.

Unmittelbar nach dem Eingriff
• Verband oder Schutzauflage im Rekonstruktionsbereich
• Ambulante Entlassung

Heilungsphase
• Schonung der rekonstruierten Mamille
• Vermeidung von Druck oder Reibung

Kontrollen
• Regelmäßige Nachsorgetermine zur Beurteilung der Einheilung

Ergebnis
• Das endgültige Erscheinungsbild entwickelt sich über mehrere Wochen

Kurz­info

Dauer (OP, Behandlung)
40 min
Anästhesie
Vollnarkose
Klinikaufenthalt
Ambulant
Nachbehandlung
2 Termine
Arbeitsfähigkeit
sofort
Fadenentfernung
nach 10 Tagen
Kontroll­untersuchung
nach 1 Woche, 2 Wochen, 8 Wochen, 6 Monaten
Gesellschaftsfähig
sofort

Unsere Qualitätsstandards

Gerade bei der Rekonstruktion kleiner, aber zentraler Details ist Erfahrung entscheidend. Wesentlich sind:

1

präzise Abstimmung von Größe, Position und Form

2

schonende Techniken unter Verwendung körpereigenen Gewebes

3

ästhetisches Feingefühl für Symmetrie und Natürlichkeit

Unser Anspruch: Ein Ergebnis, das dezent wirkt und die rekonstruierte Brust vervollständigt, ohne sich in den Vordergrund zu drängen.

PRÄZISION

Exzellente Ergebnisse
durch ein eingespieltes Team

Individuelle Planung des Eingriffs

Jede Brustwarzen-Rekonstruktion wird individuell geplant. In einem persönlichen Beratungsgespräch erläutern wir Ihnen die unterschiedlichen Möglichkeiten, zeigen Vor- und Nachteile der jeweiligen Verfahren auf und empfehlen die Methode, die zu Ihrer Situation passt. Anhand von Beispielen erklärt Ihnen Dr. Timo Bartels die zu erwartenden Ergebnisse verständlich und transparent.
Die Kosten werden in der Regel von der Krankenkasse übernommen.

Risiken

Die Rekonstruktion des Mamillen-Areolen-Komplexes ist ein risikoarmer Eingriff. Mögliche, meist vorübergehende Risiken sind:
• verzögerte Wundheilung
• geringe Form- oder Farbabweichungen
• selten Durchblutungsstörungen des rekonstruierten Gewebes

Durch sorgfältige Planung, schonende Techniken und strukturierte Nachsorge lassen sich diese Risiken in der Regel gut minimieren. Eine ausführliche ärztliche Aufklärung ist selbstverständlich Bestandteil jeder Behandlung.

Fachärztliche Erfahrung:
klinisch fundiert, ästhetisch präzise.

Dr. med. Jochen von Freyhold ist Facharzt für plastische und ästhetische Chirurgie und parallel am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) tätig. Die enge Anbindung an die universitäre Medizin gewährleistet höchste medizinische Standards, kontinuierlichen fachlichen Austausch und den Einsatz bewährter, moderner Techniken.

Seine besondere Stärke liegt in der präzisen Analyse, der feinen chirurgischen Ausführung und der sensiblen Erfassung individueller Wünsche. Jede Behandlung wird mit größter Sorgfalt und Verantwortung persönlich geplant und durchgeführt.