Der Verlust einer Brust im Rahmen einer Krebserkrankung ist für viele Frauen eine tiefgreifende körperliche und emotionale Erfahrung. Die Brustrekonstruktion bietet die Möglichkeit, nach Abschluss der onkologischen Therapie wieder ein Stück körperliche Ganzheit und Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Unser Ziel ist es, Sie auf diesem Weg medizinisch kompetent, menschlich zugewandt und mit größtem Respekt vor Ihrer individuellen Situation zu begleiten.
Dr. med. Jochen von Freyhold
Die Brustrekonstruktion ist kein isolierter kosmetischer Eingriff, sondern ein integraler Bestandteil der medizinischen Gesamtbehandlung. Unsere Empfehlungen orientieren sich stets an einem ausgewogenen Verhältnis zwischen onkologischer Sicherheit, funktioneller Wiederherstellung und ästhetischem Ergebnis. Dabei stehen Ihre Gesundheit, Ihre Lebenssituation und Ihre persönlichen Wünsche im Mittelpunkt.
Die Brustrekonstruktion kann je nach Ausgangsbefund, Therapieverlauf und individuellen Voraussetzungen auf unterschiedliche Weise erfolgen. Möglich ist der Wiederaufbau mit Brustimplantaten, mit körpereigenem Gewebe oder in einer Kombination aus beiden Verfahren.
Ziel ist eine möglichst natürlich wirkende Brustform, die sich harmonisch in das Körperbild einfügt. Wenn gewünscht, kann auch der Mamillen-Areolen-Komplex (Brustwarze und Warzenhof) dreidimensional rekonstruiert werden. Die Rekonstruktion kann entweder zeitgleich mit der Brustentfernung oder zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.
Die Brustrekonstruktion stellt höchste Anforderungen an medizinische Kompetenz und interdisziplinäre Zusammenarbeit.
Unser Anspruch: Eine Brustrekonstruktion, die medizinisch sicher, funktionell sinnvoll und ästhetisch überzeugend ist.
Jede Rekonstruktion beginnt mit einem ausführlichen persönlichen Gespräch. Gemeinsam analysieren wir Ihre medizinische Vorgeschichte, den bisherigen Therapieverlauf und Ihre individuellen Wünsche. Die Planung erfolgt in enger Abstimmung mit den behandelnden Fachdisziplinen – häufig im Rahmen zertifizierter Brustzentren.
Unser Ziel ist ein transparentes, realistisches und auf Sie zugeschnittenes Behandlungskonzept.
Wie bei jedem operativen Eingriff lassen sich Risiken nicht vollständig ausschließen. Dazu gehören unter anderem:
• Wundheilungsstörungen oder Infektionen
• Narbenveränderungen
• implantat- oder gewebespezifische Komplikationen
Durch sorgfältige Planung, moderne OP-Techniken und strukturierte Nachsorge lassen sich diese Risiken jedoch deutlich reduzieren. Eine umfassende ärztliche Aufklärung ist selbstverständlich Bestandteil jeder Behandlung.