Bauchdeckenplastik
Bauchdeckenstraffung
(Abdominoplastik)
Durch Übergewicht, Schwangerschaft und Geburt kommt es zu einer ausgeprägten Dehnung der Bauchhaut und der darunter gelegenen Muskulatur. Mit intensivem Sport und einer kalorienbewussten Ernährung kann das zugenommene Gewicht wieder abgebaut werden, häufig bildet sich aber weder die einmal überdehnte Haut noch die überdehnte Muskulatur vollständig zurück.
Der Grad der Rückbildungsfähigkeit hängt im Wesentlichen von genetischen Faktoren ab und ist durch Sport nicht vollständig kompensierbar. Ein guter Indikator hierfür sind die sogenannten „Dehnungsstreifen“ der Haut, die auch als ‚Schwangerschaftsstreifen‘, bezeichnet werden. Eine verstrichene Taille sowie eine hängende Hautpartie im Unterbauchbereich, knapp oberhalb des Schambeins, sind die Folge. Die erschlaffte Bauchmuskulatur wird durch die inneren Organe nach vorn gedrückt: Es resultiert eine kugelige Bauchform.
In den Sommermonaten und beim Sport können durch die überschüssige Haut in der Bauchhautfalte „feuchte Kammern“ entstehen, mit Rötung, Geruchs- und Ekzembildung.
Im Gegensatz zur reinen Bauchhautstraffung wird bei einer Abdominoplastik neben der überschüssigen Haut auch die auseinander gewichene und erschlaffte Muskulatur wieder gestrafft.
Das Behandlungsergebnis lässt sich durch Kombination mit bestimmten ergänzenden Verfahren noch einmal deutlich steigern. Mehr dazu in unserem Blog.
Kurzinfo
| OP Dauer | 90-180 min |
| Narkose/Anästhesie | Vollnarkose |
| Klinikaufenthalt | über Nacht |
| Nachbehandlung | 4 Termine |
| Arbeitsfähigkeit | nach 2 - 3 Wochen |
| Fadenentfernung | nach 14 Tagen |
| Gesellschaftsfähigkeit | nach 10 Tagen |
| Kontrolluntersuchungen | nach 1 Woche, 2 Wochen, 8 Wochen, 6 Monaten |
| OP nur in zertifizierten Krankenhäusern - rund um die Uhr Überwachung | |
| Durchführung der Operation in Vollnarkose | |
| Verwendung von selbstauflösenden Fäden, nur Fadenkappung (Enden werden gekürzt) | |
|
Kompressionsmieder/-gurt für 4–6 Wochen |
Ablauf
Beratung
Schnittführung
Klassische Schnittführung
Operation
Die OP dauert 90–180 Minuten und wird in Vollnarkose durchgeführt. Nach der OP ist in der Regel eine Übernachtung in der Klinik empfehlenswert. Direkt nach der OP ziehen wir Ihnen ein Kompressionsmieder/-gurt an, das für 4–6 Wochen konsequent getragen werden sollte. Die eingelegten Drainagen werden bei der Visite am Morgen nach der OP entfernt. Die Fadenenden des resorbierbaren Fadens werden nach 14 Tagen gekürzt.
| OP Dauer | 90-180 min |
| Narkose/Anästhesie | Vollnarkose |
| Klinikaufenthalt | über Nacht |
| Nachbehandlung | 4 Termine |
| Arbeitsfähigkeit | nach 2 - 3 Wochen |
| Fadenentfernung | nach 14 Tagen |
| Gesellschaftsfähigkeit | nach 10 Tagen |
| Kontrolluntersuchungen | nach 1 Woche, 2 Wochen, 8 Wochen, 6 Monaten |
Nachbehandlung
Die erste Kontrolle findet am Morgen nach der Operation statt. Wir schauen, dass es Ihnen gut geht, ziehen die Drainagen und entlassen Sie nach Hause. Der nächste Kontrolltermin ist dann nach einer Woche und die Fadenenden werden nach 2 Wochen gekürzt. Weitere Kontrolltermine erfolgen nach 8 Wochen und 6 Monaten. Das finale Ergebnis, nach Rückgang aller Schwellungen, können Sie nach 3–6 Monaten erwarten.
Folgende Symptome sind in den ersten Tagen nach dem Eingriff „normal“:
- Leichte Schmerzen
(Wir geben Ihnen ein Schmerzmittelschema mit und sind für alle Rückfragen für Sie da) - Kühlung der operierten Bereiche
- Spannungsgefühl im Bereich der Bauchdecke (in den ersten Tagen sollte eine leicht gebückte Mobilisation erfolgen, um die Spannung im Bauchbereich zu verringern)
- Es kann zu Schwellungen und Blutergüssen kommen
Empfehlung: Konsequentes Tragen des Kompressionsmieders/-gurts und leichte Kühlung der Bauchdecke
RISIKEN
Risiken, die bei jedem chirurgischen Eingriff bestehen
- Nachblutung
- Infektion
- Unschöne oder überschießende Narbenbildung
- Thrombose
- Wundheilungsstörungen
Risiken der Abdominoplastik
- Wundheilungsstörungen
- Serom (Ansammlung von Wundsekret)
- Asymmetrie
- Dog Ears (leichter Hautüberschuss an den Enden der Unterbauchnarbe)
- Selten: (Teil)-Absterben des versetzten Bauchnabels
Absterben von Teilen der Haut